Heute ging es von Münster nach Lingen, eine Tour so zum durchrollen und Landschaft gucken, ohne große geplante Höhepunkte. Gestartet wurde in Richtung Norden durch die nördlichen Stadtvierteldörfer von Münster und dann über Felder und Wiesen.

Am Wegesrand kann man immer noch ein paar Wasserburgen mitnehmen, heute auch mit literarischem Background:



Landwirtschaftlich hat sich das Münsterland zum Abschied noch mal richtig ins Zeug gelegt und gezeigt, was es kann:



In Greven kreuzte dann zum ersten Mal die Ems meinen Weg, das wird sie in den nächsten beiden Tagen auch immer mal wieder tun. Hier ist sie noch ein kleines Flüsschen, dass mit großem Aufwand renaturiert wird.


Und dann ging’s immer am Kanal entlang. Um noch ein paar Eindrücke für mein “Kenne den Kanal“-Spiel zu gewinnen, bin ich zuerst zum Abzweig des Mittellandkanals vom Dortmund-Ems-Kanal geradelt und dann weiter über zwar nicht sehr abwechslungsreiche, aber gut fahrbare Radwege, z.B. so:

Ich hatte mich schon darauf eingestellt, die letzten 30-40 km so nach Lingen zu rollen, da passierte es:

Weil sich das leider genau am Zusammenfluss von Ems und Kanal ereignete, gab es keine andere Möglichkeit, als bis zur vorherigen Emsbrücke zurück zu fahren. Ich wäre sonst auch viel zu früh am Ziel gewesen, und was soll man schon machen in Lingen.
Etwas zu berichten gibt es dann doch noch, nämlich dieses schön herausgeputzte Haus mitten im Emsland

und auch hier gibt es Industriedenkmäler, zumindest zukünftige:

So, das war es für heute. Aus geplanten 83 km wurden wegen ein paar kleiner Schwenker und einer großen Baustellenumfahrung 101. Morgen geht es weiter durch das Emsland mit einem Abstecher zu unseren niederländischen Freunden. Kaassoufflé, ich komme!

