04.04. Durch die Rheinebene IV

Zum Abschluss ein halber Tag durch die Rheinebene nach Karlsruhe. Noch ein Blick auf die Rennbahn. Ganz schön imposant für lediglich drei Rennereignisse im Jahr.

Der Weg führt durch Rastatt (mit Pflichtpause, sonst nicht erwähnenswert), durch ein paar kleinere Dörfer und durch Rheinauen bei mittelprächtigem, sonnenfreien Wetter.

Natürlich fahre ich noch mal kurz beim Rhein vorbei, etwa an der Stelle, an der die Grenze nicht mehr dem Rhein folgt. Ursprünglich wollte ich noch einmal nach Frankreich rüber, aber über den Rhein geht es hier nur mit Fähren und das war mir zeitlich zu knapp.

Rheinfähre bei Neuburg

Und dann nur noch nach Karlsruhe. Weil jetzt doch noch etwas Zeit bleibt, mache ich noch einen Abstecher zum Schloss. Dazu muss ich fast die ganze Stadt durchqueren und stelle fest, dass Karlsruhe gar nicht mal so klein ist. Am Schloss organisiert mir ein netter Mensch einen Kaffee.

Vom Schloss noch zum Bahnhof. Auf die Bahn ist überhaupt kein Verlass mehr. Nachdem der ursprünglich von mir gebuchte Zug mein Fahrrad nicht mehr mitnehmen wollte, musste ich umbuchen und der jetzt gewählte Zug fährt zwar von einem abweichenden Gleis, aber völlig pünktlich los. Unfassbar.

Das war es von der siebten Etappe der Deutschlandtour. Fazit: Wetter eher mies, aber das kann auch mal sein, muss man durch. Die Strecke am Hochrhein ist sehr schön und absolut empfehlenswert, landschaftlich schön und verkehrsarm geführt. Die Strecke durch die Rheinebene ist so naja. Am Rhein ist es wenig abwechslungsreich. Schöner, aber deutlich anstrengender ist es am Fuße des Schwarzwalds oder man macht Abstecher in die französischen Städte im Elsass.

42,5 km – 70 hm

2 Kommentare

  1. Puuh, angekommen. Herzlichen Glückwunsch! Das mit dem Wetter war ja echt mal wieder Mumpfi’s Law. Meine größte Bewunderung bei diesen Temperaturen! Karl V. hätte das niemals geschafft. Und dann diese super-ökonomische Idee bei ständigem Gegenwind einfach zickzack zu fahren. Meine Stimme zum Galopper des Jahres hast du!

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