02.07. Über den Darß

Nach dem Regen gestern war das Wetter heute durchwachsen angekündigt, aber es ist dann noch besser. Den einzigen Regenschauer des Tages erleben wir in Ahrenshoop, und da können wir uns prima unterstellen.

Die Fahrt von Bentwich bis zum Fischland-Darß-Einstieg in Dierhagen gibt nichts her, was zu erzählen wäre. Wir fahren an Landstraßen und durch Wälder. Bei kleineren Straßen, die als Radwege ausgewiesen sind, kann man durchaus Überraschungen erleben. Relativ gut fahrbar, aber wegen der Höhenunterschiede nicht ungefährlich sind die noch reichlich vorhandenen Wege mit einem Mix aus Beton und Grünstreifen. Wie aber reine Kopfsteinpflasterstraßen als Radrouten ausgewiesen werden können, erschließt sich nicht ganz. Wenn man Glück hat, ist wenigstens der Randstreifen befahrbar.

Dagegen kann der Weg über die komplette Halbinsel Fischland – Darß – Zingst – fast durchgehend autofrei, oft asphaltiert und nah am Meer – das Radlerherz erfreuen. Und wenn heute der Regen auch häufig drohte, ist doch der Wind unser Freund.

Windunterstützung richtungsabhängig

Durch Ahrenshoop (Künstlerdorf, verregnet, schöne Häuser, Museen, …) verläuft die Grenze zwischen Mecklenburg (westlich) und Vorpommern. Wer davon der fröhliche Geschwätzige und wer der verschlossene Sturkopf ist oder ob es überhaupt Unterschiede gibt, können wir nicht feststellen.

Dornenhaus in Ahrenshoop

Wir fahren weiter zum Nordzipfel bis zum Leuchtturm und weiter nach Prerow und Zingst. Das ist wirklich nett hier. Wer Strand mit Rad fahren und wandern kombinieren möchte, kann hier einen schönen Urlaub verbringen. Doch Achtung: Waffeln essen in Prerow ist nicht ungefährlich. Strauchdiebe begehen Mundraub.

Leuchtturm Darßer Ort
Seebrücke Zingst

Zum Abschluss der heutigen Tour fahren wir noch am Barther Bodden vorbei nach Barth.

83 km – 280 hm

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