09.10. Abschied von der Nordsee

Heute hatte ich eine Menge vor – logistisch zumindest – und bin daher schon um 7 Uhr aufgestanden. Sonntags. In den Ferien. Und wer jetzt ‚selbst schuld‘ ruft, hat natürlich recht. Ich wollte um 08:30 die Fähre nach Sylt nehmen und verabschiede mich mit diesem Foto vom dänischen Teil meiner Reise

Hafen von Havneby

Die Fährfahrt war trotz oder wegen der frühen Uhrzeit sehr entspannt.

Und bei der Priorisierung der Fahrzeuge auf der Fähre werden die richtigen Maßstäbe angelegt.

Sylt ist ein bisschen verwachsen, denn der Ellenbogen befindet sich dort ganz oben. Dort musste ich hin, zum nördlichsten Punkt Deutschlands. Da war natürlich noch ein Fußmarsch von Nöten, denn im Sand fährt sich sehr schlecht.

Sieht sehr unspektakulär aus und wenn nicht jemand ein paar Stöcke in den Boden gerammt hätte, wäre nichts zu sehen. Kein Souvenirladen, keine Bierbude, nicht mal Luftballons. So sieht das aus.

Nördlichster Landpunkt Deutschlands

Von dort ging’s dann über die halbe Insel südlich bis Westerland durch Dünen und vorbei an Leuchttürmen und Baken bis Westerland.

Strand und Promenade

Ich weiß nicht, ob es in Sylt eine Saison gibt, aber wenn, dann war sie vorbei. Viel los war da nicht, noch nicht mal mehr Punks vorm Edeka.

Verlassen habe Sylt auf dem anderen Weg, nämlich mit dem Zug über den Hindenburgdamm. Das ist aber lang nicht so ein Abenteuer wie die Fahrt mit dem Rad nach Rømø.

Aus dem Zug auf dem Hindenburgdamm

Das war dann der letzte Blick auf die Nordsee. Von Klanxbüll aus ging es noch 40 Überführungskilometer bis zu meiner Unterkunft in Nordhackstedt.

112 km (74 Rad, 24 Zug, 14 Fähre), 180 hm

7 Kommentare

  1. N‘abend, Udo.

    Vorschlag einer Laudatio
    anlässlich der Verleihung
    des Ehrenpreise auf dem
    Reiseschriftstellerkongress

    Er fuhr ohne Motor auf dem Rad
    hin bis zum nördlichsten Breitengrad.
    Er trotzte dem Wind, teilte Schafherden,
    ertrug so manche Gesäßbeschwerden.
    Und mehr als nur gelegentlich
    quälte die Augen der Landstrich.
    Er hat sich abends mit alldem versöhnt
    und der Schönschreiberei gefrönt.
    Ich kann‘s als Leser nicht verhehlen:
    „Das sind Literaturjuwelen!“

    Vorschlag einer Laudatio
    anlässlich der Verleihung
    des Ehrenpreise auf dem
    Reiseschriftstellerkongress

    Er fuhr ohne Motor auf dem Rad
    hin bis zum nördlichsten Breitengrad.
    Er trotzte dem Wind, teilte Schafherden,
    ertrug so manche Gesäßbeschwerden.
    Und mehr als nur gelegentlich
    quälte die Augen der Landstrich.
    Er hat sich abends mit alldem versöhnt
    und der Schönschreiberei gefrönt.
    Ich kann‘s als Leser nicht verhehlen:
    „Das sind Literaturjuwelen!“

    N‘abend, Udo.

    Vorschlag einer Laudatio
    anlässlich der Verleihung
    des Ehrenpreise auf dem
    Reiseschriftstellerkongress

    Er fuhr ohne Motor auf dem Rad
    hin bis zum nördlichsten Breitengrad.
    Er trotzte dem Wind, teilte Schafherden,
    ertrug so manche Gesäßbeschwerden.
    Und mehr als nur gelegentlich
    quälte die Augen der Landstrich.
    Er hat sich abends mit alldem versöhnt
    und der Schönschreiberei gefrönt.
    Ich kann‘s als Leser nicht verhehlen:
    „Das sind Literaturjuwelen!“

    Vorschlag einer Laudatio
    anlässlich der Verleihung
    des Ehrenpreise auf dem
    Reiseschriftstellerkongress

    Er fuhr ohne Motor auf dem Rad
    hin bis zum nördlichsten Breitengrad.
    Er trotzte dem Wind, teilte Schafherden,
    ertrug so manche Gesäßbeschwerden.
    Und mehr als nur gelegentlich
    quälte die Augen der Landstrich.
    Er hat sich abends mit alldem versöhnt
    und der Schönschreiberei gefrönt.
    Ich kann‘s als Leser nicht verhehlen:
    „Das sind Literaturjuwelen!“

    N‘abend, Udo!

    Vorschlag einer Laudatio
    anlässlich der Verleihung
    des Ehrenpreise auf dem
    Reiseschriftstellerkongress

    Er fuhr ohne Motor auf dem Rad
    hin bis zum nördlichsten Breitengrad.
    Er trotzte dem Wind, teilte Schafherden,
    ertrug so manche Gesäßbeschwerden.
    Und mehr als nur gelegentlich
    quälte die Augen der Landstrich.
    Er hat sich abends mit alldem versöhnt
    und der Schönschreiberei gefrönt.
    Ich kann‘s als Leser nicht verhehlen:
    „Das sind Literaturjuwelen!“

    viel Vergnügen weiterhin
    LG Ado

  2. Nicht nur die Punks sind aus Sylt verschwunden, auch der ganze Pöbel über den so viel berichtet wurde, ist anscheinend weg. Wie ausgeflogen.

    1. Pöbel gab es noch genug, nur nicht in Westerland. Der hat sich in den anderen Orten auf der Insel in seinen dicken Autos versteckt, aus Angst, Fahrradfahrer würden Ihnen die Spiegel abtreten.

  3. Das hat mir gut gefallen , mit Sylt verbindet man ja eher Rummel und einen Treffpunkt der High Society ..
    von all dem ist um diese Jahreszeit wohl nichts zu spüren .
    Doch es herrscht etwas Leben und das ist auch OK

    Das war ein sehr schöner und informativer Radtour Reisebericht
    danke Udo
    LG Renate

  4. Schöne Idee, sich dem nördlichsten Punkt von der anderen seite zu nähern. Ich bin übrigens mal von Nord- nach Ostsee hauptsächlich entlang der Schlei geradelt, zur Rapsblüte (war damals noch Anfang Juni)

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