Gestern hatte ich gesagt, dass Greifswald eine entspannte, kleine Studentenstadt ist und deshalb fahren wir heute morgen zunächst noch nach Wieck, einem direkt am Greifswalder Bodden gelegenen Stadtteil. Schöner Segelhafen mit Klappbrücke. Jedesmal im Sommerurlaub, wenn ich an einem Hafen mit Segelbooten vorbei komme, fällt mir ein, dass ich doch mal einen Segelschein machen wollte … (Markus, wie weit bist Du eigentlich?)


Wir fahren weiter und das Motto des Tages ist Seebrücken. Wir kommen heute an einigen vorbei und werden sie Euch alle vorstellen. Mit Brighton kann hier natürlich kein Ort mithalten, aber wer als Seebad was darstellen möchte, der braucht wohl eine. Für Schiffe werden die wenigsten noch genutzt, aber ein Abendspaziergang ein paar Hundert Meter aufs Meer und wieder zurück ist sehr beruhigend. Da kann man dem Trubel am Starnd und an den Promenaden mal entfliehen. Der Reihe nach.

In Lubmin ist uns noch aufgefallen, dass es keinerlei Protest gegen das LNG-Terminal gibt, auf Rügen hingegen schon. Hier ist wohl nicht so viel Geld unterwegs.
Mit der Fähre setzen wir dann über nach Usedom und fahren noch etwa 40 km über meist ordentliche Wege an der Küste entlang. Die Küste von Usedom sieht fast überall so aus:

Und hier passieren wir folgende Seebrückenorte:






In Ahlbeck endet unsere heutige Tour. Ahlbeck ist nicht so kirmesmäßig wie Heringsdorf und nicht so schick wie Zinnowitz, aber schon mit einer ordentlichen Größe und dementsprechender Infrastruktur. Da kann man Meerurlaub machen, wenn man die Ostsee als Meer akzeptiert. Von Köln ist es aber recht weit entfernt.


Wir bewundern Eure Leistung, hoffentlich bleibt das Wetter Euch weiterhin gut gesonnen.
Die ganze Ecke ist uns noch gut aus unserer Wohnmobilzeit in Erinnerung.
Weiterhin allzeit gute Fahrradtour!
Ein Bericht über Seebäder in dem das Wort „mondän“ nicht vorkommt? Jetzt bin ich doch ein wenig enttäuscht.
Hallo Jürgen, hallo Udo und Martina,
ich habe aber mal nachgeguckt was posh heisst. Scheint mir so ähnlich wie mondän zu sein.
Allerdings finde ich die Seebrücke von Loriot nicht wieder, Udo. Das war doch Ahlbeck in „Papa ante Portas“. Oder ist das von der Treuhand nach China verkauft worden?
Die Seebrücke in Ahlbeck ist fototechnisch höchst anspruchsvoll. Das Gebäude steht noch am Strand und dann geht der Steg ins Wasser. Um das vernünftig aufs Bild zukriegen, hätte man verbotenerweise in die Dünen klettern müssen. Und wenn man vom Ende des Stegs aus fotografiert, kann man nicht mehr gut erkennen, dass das Gebäude zur Seebrücke gehört. Wenn die Chinesen hier schon zum Zug gekommen wären, gäbe es bestimmt eine schöne Plattform, von der aus man fotografieren könnte.
Der Segelschein befindet sich noch in der Evaluierungsphase…
Wir waren letzte Woche am Forggensee. Das wäre allerdings ein toller Ort dafür.