10.07. Nach und in Stettin

Wir verlassen das strukturschwache Bellin und fahren durch ein Waldgebiet nach Süden. Die Route führt über eine alte Bahntrasse und davon sind noch Zeugnisse vorhanden.

Hin und wieder sieht man Schilder, die auf EU-Subventionen für strukturarme Gebiete hinweisen. Aber der Landstrich hier ist nicht strukturschwach, sondern verlassen. Man beachte den ÖPNV:

In den Ferien: ein Bus am Tag. Und man beachte den Hinweis auf die Feiertagsfahrten!

Vielleicht sollte man das Geld sparen und die Natur hier – davon gibt es reichlich – in Ruhe lassen. Auch das Vieh zeigt, was es hier vom Leben hält.

Wir überqueren die Grenze zu Polen und gelangen so langsam wieder in bewohnteres Gebiet. Stettin hat immerhin 400.000 Einwohner und ein entsprechend großes Stadtgebiet.

Der erste Eindruck ist gut, von Norden fahren wir durch einen großen Stadtwald und da auch vorbei an einer tollen, überdachten Freiluftarena, deren Form eine Mischung aus einem Fahrradsattel und der Münchener Allianzarena ist.

Freiluft statt Open-Air

Was bietet die Stadt noch? Im Stadtkern wechseln sich historische Gebäude mit der sozialistischen Platte ab und die autogerechten Stadtplanungssünden fehlen natürlich auch nicht. Gastronomisch ist das Angebot zwar hoch, aber seltsamerweise nicht sehr frequentiert. Vielleicht haben wir aber nur nicht die richtige Zeit erwischt (Sonntagabend und Montagmittag)?

Nationalmuseum und Woiwodschaft (Bezirksregierung Westpommern)
Philharmonie – leider Pause im Juli wegen Renovierung

Fazit: Kann man mal hinfahren. Morgen bleiben wir noch hier und übermorgen geht es weiter.

60 km – 210 hm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert